Interessantes Anti-Krebs-Ernährung
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Krebsforscher Dr. Johannes F. Coy

Der Wissenschaftler fand bei seiner Arbeit am Deutschen Krebsforschungszentrum das bösartige „TKTL1“-Gen. Dr. Coy: „Dieses Gen wird in Krebszellen aktiviert, ist quasi der Motor für krankhafte Veränderungen. Der wichtigste Treibstoff des Gens ist Zucker. Damit wird in den Krebszellen ein Gärungsprozess in Gang gesetzt, der das umgebende gesunde Gewebe zerstört und der das körpereigene Immunsystem lahm legt.“
Folge: Die Krebszellen können sich ausbreiten und im ganzen Körper Metastasen bilden. Darüber hinaus werden sie sogar resistent gegen herkömmliche Behandlungsmethoden wie Chemotherapie oder Bestrahlung.
Energielieferant für den Gärungsprozess: Brot, Nudeln, Reis, Kartoffel – und reiner Zucker. Ein gefundenes Fressen für die Krebszellen: Sie brauchen 20- bis 30-mal mehr Zucker als eine gesunde Zelle.
Wie kann man das TKTL1-Gen stoppen?
Mit der Anti-Krebs-Ernährung! Das Prinzip: Essen Sie Lebensmittel mit einem hohen Eiweiß-, Öl-/Fett- und Ballaststoffanteil, dafür weniger Kohlenhydrate – wie in der Lebensmittel-Ampel (unten) empfohlen. Damit wissen Sie immer genau, was gesund ist – und was nicht.
Das Ziel: keine wesentliche Erhöhung des Blutzuckerspiegels nach dem Essen, die Insulinausschüttung sollte minimal sein. Hierdurch wird die Fettverbrennung im Körper aktiviert, sodass nicht nur das Herz, sondern auch andere Organe die Fettverbrennung durchführen. Das Herz schützt sich mit dieser Strategie seit jeher vor Krebszellen. Dieser Effekt wird genutzt, um auch andere Organe vor Krebs zu schützen.
Achten Sie vor allem auf Zucker und Stärke (z. B. in Getreide und Kartoffeln).
Dr. Coy: „Weil der Vergärungsstoffwechsel in Krebszellen auf die Zufuhr von großen Mengen Glukose angewiesen ist, entzieht man mit einer kohlenhydratarmen Ernährung den vergärenden Krebszellen die Grundlage für ihr aggressives, zerstörerisches Verhalten.“ Und stoppt so das bösartige Krebs-Gen.
Zwei wichtige Ratschläge von Dr. Coy:
• Verzichten Sie zudem möglichst auf Fertigprodukte, da bei deren Herstellung viele wichtige biologische Wirkstoffe zerstört werden. Gerade die Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe spielt eine extrem wichtige Rolle bei der Anti-Krebs-Ernährung. Pflanzenstoffe, wie sie in Gemüse und Beerenobst vorkommen, sind in der Lage, Krebszellen zum Absterben zu bringen.
• Um der verstärkten Übersäuerung des Körpers entgegenzuwirken, sollte man auch häufig zu Nahrungsmitteln mit entsäuernder Wirkung greifen. Besonders gut: Milchsäure enthaltende, vergorene Lebensmittel, wie Buttermilch oder Sauerkraut. Die Entsäuerung des Körpers kann man auch mit Zitrat, zum Beispiel Magnesiumzitrat, unterstützen.

Frühstück:
Spiegelei mit Speck und Marmelade sind o.k.
Ein belegtes Brot oder Brötchen zum Frühstück?
Kein Problem: Vermeiden Sie einfach Brote aus oder mit Weizenmehl.
Sie lassen nicht nur den Blutzucker in die Höhe schnellen, sondern fördern durch das enthaltene Gluten auch Unverträglichkeiten.
Besser: Brote auf Roggenvollkornbasis.
Sie enthalten zwar ebenfalls Klebereiweiß, sind aber weit weniger gefährlich. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen: Es gibt inzwischen auch glutenfreie Brotsorten, die gleichzeitig arm an Kohlenhydraten, aber reich an Öl und Eiweiß sind.
Das ist vor allem Mehlen aus Buchweizen und Ölsamen zu verdanken wie Kürbiskern- und Traubenkern.
Gute Brotsorten sind auch Dinkelvollkorn oder Natursauerteigbrote. Als Belag sind Wurst, Käse, Ei erlaubt. Auch Quark, Frischkäse sind okay.
Selbst ein Spiegelei mit Speck oder ein Omelett sind nicht tabu.
Wenn Sie Marmelade mögen, sollten Sie auf das Etikett schauen. Dr. Coy: „Achten Sie auf den Fruchtgehalt – je höher, desto besser.“

Mittags:
Kombinieren Sie Fleisch und Fisch mit Salat
Fleisch, Fisch, Gemüse und Salat: Die Kombination von Eiweiß, Öl/Fett und Ballaststoffen sättigt besonders gut und führt dem Körper zudem gleichmäßig Energie zu, ohne dass es zu einem starken und schnellen Blutzuckeranstieg kommt.
Aufpassen sollten Sie nur bei Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln oder Nudeln (sehr kohlenhydratreich).
Am besten nehmen Sie spezielle Nudeln und Brot mit geringem oder moderatem Kohlenhydratanteil.
Dr. Coy: „Achten Sie auf eiweiß- und ballaststoffreiche Produkte, zum Beispiel Vollkorn- oder Eiernudeln. Sehr gut sind auch Dinkelvollkorn-Nudeln.“
Bei Fisch sollten Sie auf Kaltwasserfische (Lachs, Makrele) achten – sie enthalten besonders wertvolle Omega-3-Fettsäuren.
Wichtig: Bereiten Sie Fleisch schonend zu: Bei hoher Hitze nur kurz anbraten, nach drei Minuten aus der Pfanne nehmen.
In Alufolie wickeln und bei 80 Grad noch 30 Minuten im Ofen ziehen lassen. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe und Vitamine erhalten.

Abends:
Besonders auf Kohlenhydrate achten
Wenn Sie die letzte Mahlzeit vor dem Schlafen so wählen, dass Sie die empfohlenen Mengen an Kohlenhydraten nicht überschreiten (1 g pro Kilo Körpergewicht), haben Sie den größten Effekt auf den Stoffwechsel: Sie vermeiden die Ausschüttung von Insulin und können so die Fettverbrennung sehr effektiv ausnutzen, dazu werden Ketonkörper gebildet (Fettsäureverbrennung).
Positiver Nebeneffekt: Sie haben eine angstlösende Wirkung auf das Gehirn, fördern den gesunden Schlaf.
Empfehlenswert: Schinken, Salami, Bergkäse, Auberginen, Spinat (z. B. mit Raclettekäse und Kartoffelecken) oder Salat mit Hähnchenbrust.
Gut sind auch Rohkost-Salate (nicht zu viel, belastet die Verdauung), Suppen oder gedünstetes Gemüse.
Auch Fisch oder mageres Fleisch sind ideal, um den nächtlichen Fettverbrennungsstoffwechsel anzukurbeln.
Lust auf Süßes? Kein Problem. Dr. Coy: „Verwenden Sie Zucker, die den Blutzuckerspiegel nur unwesentlich beeinflussen, z. B. Fructose.“
Wichtig: In Kombination mit Quark, Mascarpone, Sahne und Eiern brauchen Sie wenig Zucker, um ein süßes Dessert zu machen.

Wer sich richtig ernährt, kann sein Krebs-Risiko senken – und Tumore sogar stoppen! Krebsforscher Dr. Johannes Croy erklärt in der großen BILD-Serie sein Ernährungs-Konzept, das auf der Entdeckung des „TKTL-1“-Gens beruht. Dieses Gen ist verantwortlich dafür, dass Krebszellen sich im Körper ausbreiten. Ohne seinen wichtigsten Nährstoff, Zucker, kann das Gen nicht arbeiten, Krebs wird an seiner Ausbreitung gehindert.
Warum sekundäre Pflanzenstoffe (vor allem in Obst und Gemüse) so wichtig sind.
Natürliche Lebensmittel sind randvoll gefüllt mit Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen – und sogenannten sekundären Pflanzenstoffen (SPS). Sie sorgen für die krebsvorbeugende Wirkung: Sie behindern Krebszellen im Wachstum und neutralisieren krebsauslösende Substanzen. Diese Stoffe sind besonders gut:
Resveratrol: Zeigte im Tierexperiment eine lebensverlängernde Wirkung. Es erleichtert das Absterben von Krebszellen, weil es hemmend auf ein Protein einwirkt, das für das Überleben von Krebszellen entscheidend ist (nukleärer Faktor kappa B).
Quercetin: Hat eine direkte Wirkung auf den Stoffwechsel von Krebszellen. Holländische Forscher konnten 2008 zeigen, dass es in Krebszellen die Fettverbrennung anregt und die Vergärung hemmt. Die Vergärung macht aus einem Tumor ein wucherndes Krebsgeschwür (siehe Kasten).
Salvestrole: Schützen Pflanzen gegen eindringende Krankheitserreger (zum Beispiel Pilze). Beim Menschen attackieren sie Tumorzellen – gesunde Zellen werden nicht beeinträchtigt. Der Grund liegt in dem Enzym CYP1B1, das nur in Tumorzellen aktiv ist.
Generell gilt: All diese Stoffe stecken vor allem in frischem Obst und Gemüse. Besonders in ursprünglichen, also nicht hochgezüchteten, Sorten. Wichtig: Kochen Sie Gemüse nie in viel Wasser, sondern dünsten, braten oder backen Sie es.

Die wichtigsten Lieferanten sekundärer Pflanzenstoffe:
1. KOHL
Bereits drei bis vier Portionen Kohl oder Brokkoli in der Woche können das Brustkrebs- oder Blasenkrebsrisiko deutlich eindämmen. Starke Hitze reduziert die Wirksamkeit. Bereiten Sie Kohl daher möglichst im Dampfgarer zu oder erhitzen Sie ihn nur kurz in der Pfanne. Essen Sie Kohl auch roh und versuchen Sie, gründlich zu kauen, denn jeder Biss erhöht die Wirksamkeit.
2. TOMATEN
Tomaten stecken voller Mineralien, Vitamine – und sekundärer Pflanzenstoffe. Im Gegensatz zu den meisten hitzeempfindlichen sekundären Pflanzenstoffen benötigt das in Tomaten enthaltene „Lycopin“ gerade diese Wärme, um seine Wirkstofffülle voll zu entfalten. Konzentriertes Tomatenmark aus sonnengereiften Früchten sowie gekochte, pürierte Produkte weisen den größten Gehalt auf. In Kombination mit Knoblauch und Olivenöl bildet eine pürierte Tomatensuppe daher eine ideale Mahlzeit, die mindestens zweimal wöchentlich auf dem Speiseplan stehen sollte.
Johannes F. Coy, Maren Franz: „Die neue Anti-Krebs-Ernährung“, 208 S., 100 Farbfotos, Gräfe und Unzer Verlag (19,90 Euro)
3. ZWIEBELN UND KNOBLAUCH
Die wertvollen Inhaltsstoffe bestehen meist aus stark aromatischen Schwefelverbindungen, wie zum Beispiel Alliin. Doch erst die Zerstörung der Zellwände bewirkt die Umwandlung des Alliin in Allicin, das dem Knoblauch seinen typischen Geruch gibt. Allicin ist für die krebshemmende Wirkung verantwortlich.
Daher: Knoblauch und Zwiebel klein schneiden und etwa zehn Minuten ruhen lassen, bevor Sie sie weiterverarbeiten. Etwas Öl steigert die Wirksamkeit. Vorsicht: Allicin ist nicht hitzestabil. Knoblauch daher immer erst zum Schluss ans Essen geben, das Gericht dann nicht mehr erhitzen. Zwiebeln möglichst oft roh essen, zum Beispiel im Salat.
4. ZITRUSFRÜCHTE
Der ätherische Duft der Zitrone gehört zur Gruppe der Terpene. Zitrusfrüchte enthalten jedoch noch eine Unmenge hochaktiver Pflanzeninhaltstoffe (vor allem in der Schale). Sie erhöhen zudem die Aufnahme und Wirksamkeit weiterer Pflanzenstoffe, aktivieren und stärken das Immunsystem. Nutzen Sie diese Kraft, indem Sie zum Beispiel Salate mit einem Teelöffel Zitronensaft verfeinern. Auch gut: bittere Orangenmarmelade (auf Zuckergehalt achten!) und abgeriebene Zitronenschale zum Verfeinern von Desserts und Saucen.
5. FRISCHE BEEREN
Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, schwarze Johannisbeeren und Erdbeeren enthalten große Mengen an Polyphenolen, die krebshemmend wirken. Sie können bedenkenlos zu Tiefkühlbeeren greifen; die wirksamen Inhaltsstoffe überstehen die Kälte.
6. KURKUMA
Kurkuma ist ein intensiv orangegelber, lichtempfindlicher Pflanzenstoff der Gelbwurzel (Curcuma longa). Kurkuma wirkt dagegen, dass ein Krebs Metastasen streut und fördert das Absterben von Krebszellen. Allerdings wird es in Leber und Darmschleimhaut schnell abgebaut. Sie können dem entgegenwirken, indem sie Ihre Speisen gleichzeitig mit Pfeffer würzen. Der hemmt den Kurkuma-Abbau.

Die fünf Säulen der gesunden Ernährung.
1. Zucker und Stärke auf das Nötigste begrenzen
In der westlichen Welt nehmen Nahrungsmittel mit hohem Glukose- und Stärkegehalt (Brot, Kartoffen, Nudeln) traditionell einen hohen Stellenwert ein. Sie werden jedoch staunen, wie schnell Sie sich an die Ernährungsumstellung gewöhnen: Bereits nach zwei Wochen lässt das Verlangen nach süßen oder auch pikanten, glukose- und stärkehaltigen Lebensmitteln merklich nach.
Verringern Sie einfach den Weißmehlanteil: Essen Sie z. B. statt Weizenbrot welches aus Vollkorn mit Ölsamen wie Hanfsamen, Leinsamen, Kürbiskernen oder Sesam. Durch mehr Ballaststoffe wird die Zuckerfreisetzung verlangsamt. Gut sind auch Dinkelvollkorn-Nudeln oder Pizzateig selbst gemischt aus Dinkelvollkorn mit Mandel- und Kokosmehl. Diese Mehlmischung eignet sich auch für Kuchen und Torten. Nachtisch: Verwenden Sie Fructose statt weissem Zucker.
2. Milchsäure – vergorene Lebensmittel
Wichtiger Bestandteil einer gesunden Anti-Krebs-Ernährung sind neben kohlenhydratarmen Lebensmitteln solche, die durch Milchsäuregärung konserviert werden, wie Buttermilch, Quark, Joghurt, Käse (außer Mozzarella), Sauerkraut, Sauerteigbrot (enthält aber noch viel Stärke) und saures Gemüse (z. B. Rote Beete).
Sie weisen ebenfalls einen besonders niedrigen Zuckergehalt auf, weil der ehemals vorhandene Zucker ja bereits in Milchsäure überführt wurde. Die enthaltene Milchsäure kann zudem von den Krebszellen nicht für die Vergärung genutzt werden, weil sie nicht noch mal vergoren werden kann.
Ganz im Gegenteil zu den gesunden Zellen, die diese Lebensmittel sehr wohl für die Energieproduktion nutzen (zum Beispiel der Herzmuskel und andere Organe).
Angesichts der Tatsache, dass Krebszellen den Körper mit Milchsäure, die den Stoffwechsel belastet, regelrecht fluten, scheint es auf den ersten Blick unverständlich, warum man ihm über die Nahrung noch weitere Milchsäure zukommen lassen sollte.
Die Erklärung: Beim Abbau der Nahrungsmilchsäure – genau genommen dem Salz der Milchsäure (Laktat) – in der Leber kommt es zu einer entsäuernden Wirkung. Dies wiederum hilft, die von den Krebszellen produzierte Milchsäure zu neutralisieren.
3. Vitamin D – ein effektiver Schutz vor Krebs
Neueste Studien bei Brust-, Darm- und Prostatakrebs zeigen, dass ein ausreichend hoher Vitamin-D-Spiegel im Blut eine gute Schutzwirkung vor Krebs aufweist; bei Darmkrebs führt Vitamin D sogar zu einer Risikominderung von 50 Prozent.
Doch nur mithilfe der UV-Strahlung kann der Körper ausreichend Vitamin D in der Haut bilden; gehen Sie daher oft an die frische Luft. Meist genügt schon ein ausgedehnter Spaziergang – sofern Gesicht und Arme der Sonne ausgesetzt werden (ohne UV-Schutz).
Weil die Haut mit zunehmendem Alter die Fähigkeit, selbst Vitamin D herzustellen, immer mehr verliert, gleichzeitig aber der interne Bedarf steigt (Osteoporoseschutz), empfehlen Experten, den wertvollen Stoff zusätzlich auch mit der Nahrung aufzunehmen. Die Empfehlung für Erwachsene liegt bei 5 Mikrogramm täglich. Besonders reich an Vitamin D sind fette Fische, Butter und Eigelb – allesamt Lebensmittel, die auch Krebspatienten ohne Bedenken essen können.
4. Zink aktiviert das Immunsystem
Zink ist für alle Lebewesen essenziell und zudem ein Bestandteil wichtiger Enzyme und Eiweiße, die die Genaktivität steuern.
Das Spurenelement erfüllt im Körper viele verschiedene Funktionen; so nimmt es zum Beispiel Schlüsselrollen im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel ein und ist am Aufbau der Erbsubstanz und beim Zellwachstum beteiligt.
Johannes F. Coy, Maren Franz: „Die neue Anti-Krebs-Ernährung“, 208 S., 100 Farbfotos, Gräfe und Unzer Verlag (19,90 Euro)
Auch das Immunsystem und viele Hormone benötigen Zink. Der Tagesbedarf liegt bei 12 bis 15 Milligramm. Innereien, Rindfleisch, Mandeln, grünes Blattgemüse und Kohl sind gute Zinklieferanten.
5. Wasser – Quelle des Lebens
Obwohl es keine Energie enthält und somit im eigentlichen Sinne kein Nahrungsmittel darstellt, ist es doch das wichtigste Lebensmittel überhaupt.
Erst Wasser macht all die biochemischen Stoffwechselprozesse im Körper möglich, die die Basis unseres Lebens sind. Dazu brauchen wir allerdings nicht destilliertes, reines Wasser, sondern solches mit einem ausreichenden und gesunden Spektrum an Mineralien und Salzen.
Wenn Sie zu Mineralwasser greifen, besteht keine Gefahr, dass Sie Ihren Körper mit unerwünschten Metallen oder Halogenen wie Chlor oder Fluor belasten. Allerdings weist Mineralwasser einen hohen Mineraliengehalt auf. Wenn Sie keinen Sport treiben und/oder keine schwere körperliche Arbeit verrichten, schwitzen Sie auch nur wenig und verlieren keine nennenswerten Mengen an Mineralien.
Deshalb sollten Sie in diesem Fall zu Wasser mit niedrigerem Mineraliengehalt greifen; es spült leichter unerwünschte Salze aus dem Körper.


Grüne Lebensmittel

Diese Lebensmittel können Sie unbedenklich in üblichen Portionen essen. Sie erhöhen den Blutzuckerspiegel gar nicht oder nur minimal. Gemüse, Salate, Gewürze enthalten noch wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die die Krebszellen abtöten.
Und: Fleisch von Weidetieren und Kaltwasserfischen hat wichtige Omega-3-Fettsäuren.
GEMÜSE
Algen, Artischocken, Auberginen, Avocado, Bambussprossen, Blumenkohl, grüne Bohnen, Brokkoli, Chinakohl, Fenchel, Kohlrabi, Lauch

SALATE
Chicorée, Eichblattsalat, Eisbergsalat, Endivien, Feldsalat, Kopfsalat, Löwenzahn, Lollo

PILZE
Austernpilz, Champignon, Morchel, Morchel, Pfifferling, Shiitake, Steinpilz, Trüffel
GEWÜRZE & KRÄUTER
Bärlauch, Basilikum, Chili, Currypulver, Dill, Estragon, Kapern, Kerbel, Koriander, Kresse, Kümmel, Kurkumapulver, Liebstöckel, Majoran, Muskatnuss, Oregano, Paprikapulver, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Schwarzer Pfeffer, Thymian, Weißer Pfeffer, Zitronenmelisse

FLEISCH
Kalb, Kaninchen, Lamm, Leber, Lunge, Niere, Ochsenschwanz, Rind, Schwein, Ziege
GEFLÜGEL
Ente, Gans, Pute (Truthahn), Straußenfleisch, Stubenküken, Taube, Wachtel

WILD
Damwild, Hase, Hirsch, Reh, Wildschwein

WURST & SCHINKEN
Bierschinken, Bratenaufschnitt, Bratwurst, Geflügelwurst, Jagdwurst, Krakauer, Käsewürstchen, Leberpastete, Gelbwurst, Lachsschinken, Leberwurst, Putenwurst, Weißwurst, Salami, Schinken, Speck, Wiener Würstchen
FISCH
Aal, Anchovis, Brathering, Bückling, Fischeier (generell), Flussbarsch, Forelle

MUSCHELN & KRUSTENTIERE
Austern, Garnelen, Hummer, Jakobsmuscheln, Kaisergranat, Krabben, Krebs, Languste, Miesmuscheln, Shrimps

MILCHPRODUKTE
Buttermilch, Crème fraîche, Quark, saure Sahne, Schlagsahne (ungezuckert), Schmand
KÄSE
Appenzeller, Bavaria blue, Bergkäse, Brie, Butterkäse, Camembert, Chester, Danbo, Edamer/Gouda, Edelpilzkäse, Emmentaler, Esrom, Feta, Frischkäse, Gorgonzola, Gruyère, Handkäse, Hüttenkäse, Leerdamer, Limburger, Mascarpone, Mozzarella, Parmesan, Raclette, Ricotta, Robiola, Romadur, Roquefort, Schafskäse, Tilsiter, Ziegenkäse
FETTE & ÖLE
Avocadoöl, Butter, Bio, Butterschmalz, Erdnussöl, Gänseschmalz, Granatapfelkernöl, Hanföl, Kokosöl, Kürbiskernöl, Leinöl, Mandelöl, Margarine, ungehärtet, Olivenöl, Palmöl, Rapsöl, Rinderschmalz, Schweineschmalz, Sesamöl, Traubenkernöl, Walnussöl

GETRÄNKE
Espresso, Leitungswasser, Mineralwasser, Tee (schwarz), Zichorienkaffee, Zitronensaft
SONSTIGES
Essig, Gemüsebrühe, Instant, Hühnerbrühe, Mohn, Rinderbrühe, Senf, scharf, Sojasauce (auf Zuckeranteil achten), Tofu, Worcestersoße

Gelbe Lebensmittel

Diese Lebensmittel und Getränke sind zwar ebenfalls gesund, allerdings sollten Sie sie wegen des relativ hohen Zuckergehalts nur in begrenzten Mengen essen. Die angegebenen Portionen enthalten jeweils 5 g Kohlenhydrate.
Als Faustregel gilt: 1 g Kohlenhydrate je Kilo Körpergewicht pro Tag (bei 70 kg sind das 70 g Kohlenhydrate/Tag).
OBST
40 g Ananas, 40 g Apfel, 55 g Aprikose, 40 g Birne, 80 g Brombeeren, 80 g Erdbeeren, 60 g Grapefruit (Pampelmuse), 55 g Heidelbeeren, 90 g Himbeeren, 80 g onigmelonen, 65 g rote Johannisbeeren, 50 g schwarze Johannisbeeren. 70 g Kaktusfeige, 30 g Khaki, 50 g Sauerkirschen, 45 g Kiwi, 275 g Limone, 45 g Mandarine, 35 Mango, 35 g Mirabelle, 40 g Nektarine, 50 g Orange, 200 g Papaya, 55 g Pfirsich, 45 g Pflaume, 30 g Pomelo, 80 g Preiselbeeren, 70 g Quitte, 40 g Reineclaude, 350 g Rhababer, 100 g Sanddornbeeren (frisch), 60 g Stachelbeeren, 90 g Walderdbeeren, 60 g Wassermelone, 40 g Wildkirschen

GEMÜSE
400 g Essiggurken, 85 g Karotten (roh), 35 g Kartoffeln (festkochend, gebraten), 100 g Kürbis, 30 g Linsen (gegart), 120 g Palmenherz (gegart), 85 g Rote Bete, gekocht
GETREIDE & MEHLE ZUM BACKEN
7 g Buchweizen, 8 g Dinkel, 8 g Gerste, 8 g Hafer, 12 g Haferkleiemehl (kohlenhydratarm), 8 g Hirse, 23 g Kokosmehl, 35 g Kürbiskernmehl, 70 g Mandelmehl, 8 g Roggen, 30 g Traubenkernmehl

NÜSSE & ÖLSAMEN
50 g Erdnüsse, 45 g Haselnüsse, 100 g Kokosnuss (frisch) , 35 g Kürbiskerne, 35 g Macadamia, 120 g Mandeln, 120 g Mohnsamen, 140 g Paranüsse, 110 g Pecannüsse, 60 g Pinienkerne, 30 g Pistazienkerne, 50 g Sesamsamen, 40 g Sonnenblumenkerne (geschält), 45 g Walnüsse
MILCH
125 ml Dickmilch (vollfett), 100 ml HMilch, 125 g Joghurt (ohne Zuckerzusatz), 125 ml Kefir, 300 ml Laktat-Drink Milch, 300 ml Laktat-Drink Soja, 90 ml Magermilch, 100 ml Milch, fettarm, 100 ml Rohmilch, 100 ml Vollmilch

SÜSSUNGSMITTEL
7 g Agavendicksaft, 7 g Ahornsirup, 6 g Apfeldicksaft, 7 g Birnendicksaft, 5 g Fruktose
GETRÄNKE
150 ml alkoholfreies Bier, 200 ml alkoholfreier Sekt (brut) 200–400 ml alkoholfreier Weißwein (trocken), 100 ml Café au lait, 100 ml Cappuccino, 200–400 ml Fruchtsaftschorlen, 200 ml Gemüsesäfte, ungezuckert (aus Sorten der grünen Liste), 100 ml Gemüsesäfte, ungezuckert (aus Sorten der gelben Liste), 100 ml Milchkaffee, 150 ml Sojamilch natur
ALKOHOL
200 ml Apfelwein, pur, 500 ml Apfelwein, Schorle sauer, 500 ml Bier (Diät), 150 ml Bier (Pils, Weizen), 200 ml Champagner (brut), 200 bis 400 ml Roséwein (trocken), 200–400 ml Rotwein (trocken), 200 ml Sekt, (brut), 200 ml Sherry (trocken), 200–400 ml Weißwein (trocken), 400 ml Weißweinschorle (trocken, sauer, gespritzt)

SONSTIGES
30 g Erdnussbutter, 50 g Erdnussmus, 45 g Ingwer, frisch (ungezuckert), 20 g Nuss-Nougat-Creme (kohlenhydratarm) Schokolade über 70%

Rote Lebensmittel

Diese Produkte sollten Sie generell meiden oder nur in kleinen Mengen zu sich nehmen. Sie bestehen zum größten Teil aus Zucker oder Stärke. Falls Sie doch mal Lust auf Brot haben: Vollkornbrot (z. B. mit Kürbiskernen oder Leinsamen) oder Roggensauerteigbrot sind in jedem Fall besser als Weißbrot.
OBST
Apfelringe getrocknet, Aprikosen getrocknet, Bananen, Datteln, Dörrpflaumen, Feigen, Rosinen, Trauben, Trockenfrüchte

GEMÜSE
Bohnen, rot und weiß, Erbsen, Kichererbsen, Zuckermais

NÜSSE
Cashewnüsse, Studentenfutter
MÜSLIS & FLOCKEN
Cornflakes, Mehrkornflocken, Müsli, Weizenkeime, Weizenkleie, Weizenpops

TEIGWAREN & REIS
Basmati-Reis, Eierteigwaren, Milchreis, Naturreis, Nudeln, Hartweizengrieß, Pizza, Reis, Spätzle, Spaghetti, Tortilla, Vollkornnudeln, Wildreis
KARTOFFELN
Backkartoffeln, Gnocchi, Kartoffelkloß, Kartoffelpuffer, Kartoffelpüree, Kartoffelsuppe, Knödelpulver (halb & halb), Pellkartoffeln, Pommes frites, Salzkartoffeln

MILCH & MILCHPRODUKTE
Buttermilch mit Fruchtzubereitung, Joghurt mit Fruchtzubereitung, Quark mit Fruchtzubereitung, Kondensmilch, gezuckert, Molke mit Fruchtzubereitung

KÄSE
Scheiblettenkäse, Schmelzkäse
SNACKS
Chips, Erdnussflips, Nachos, Popcorn, Puffreis, Reiscracker, Salzstangen

GETRÄNKE
Bitterlimonade, Colagetränke, gezuckert, Eiskaffee, Eistee, Fruchtnektar, Fruchtsaftgetränke, Gerstenmalzgetränke, Kakao (gezuckert), Limonade, Malzbier, Multivitaminnektar, Obstsäfte (unverdünnt), isotonische Drinks, Tee (gezuckert), Trinkschokolade
ALKOHOL
Altbier (dunkel), Bier mit Limonade, Eierlikör, Federweißer, Glühwein, klare Schnäpse, Sekt (süß), Wein (halbtrocken, mild), Weißbier

SONSTIGES
Fertigdressing, Fertiggerichte, Ketchup, Nuss-Nougat-Creme, Saucen (angedickt), süßer Senf, Suppen (angedickt)

SÜSSES
Pudding, Schokolade (Kakaoanteil unter 70 %), Speiseeis, Süßigkeiten
GETREIDE
Couscous, Graupen, Grieß, Mais, Maisstärke, Paniermehl, Polenta (Maisgrieß), Weizen, Weizenmehl, Typ 405, Weizenmehl, Typ 1050

BACKWAREN
Baguette, Brezel, Brötchen, Fladenbrot, Gebäck, Kekse, Knäckebrot, Kuchen, Maisfladenbrot, Mehrkornbrot, Mischbrot (Graubrot), Pumpernickel, Roggenbrot, Sauerteig, Toastbrot (Vollkorn), Toastbrot (weiß), Waffeln, Weißbrot
 

 
 
 
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